Band 109: Meta Morfoß

Das 1975 veröffentlichte Trompeterbuch enthält die Geschichten "Meta Morfoß" und "Ein Märchen für Claudias Puppe" von Peter Hacks (1928-2003) und wurde von Gisela Neumann (geb. 1942) illustriert.

Trompeterbuch 109: Meta Morfoß, Peter Hacks, Gisela Neumann



Inhalt: Meta Morfoß ist ein kleines Mädchen, welches die Angewohnheit hat, sich dauernd zu verwandeln. Manchmal verwandelt sie sich in eine Muschel. Oder sie verwandelt sich in eine Dampflokomotive und wiegt 100 Tonnen und rast mit ungeheurem Getöse die Schienen entlang ...

Hier das Verlagsgutachten (Quelle):




Das Buch erschien auch 1975 im  Middelhauve-Verlag Köln mit Bildern von Heinz Edelmann.

1979 gab es einen DEFA-Trickfilm zur Geschichte von Meta Morfoß (16 min, Regie: Monika Anderson) mit der Musik von Reinhard Lakomy.

Der Rundfunk der DDR produzierte 1988 ein Kurzhörspiel "Meta Morfoß". 

Bereits 1977 gab es im Zytglogge-Verlag eine schweizerdeutsche Fassung der Geschichte auf Schallplatte. 





Gestaltung Werner Maurer, mit aufklappbarem Cover

Bildquelle: https://www.sammlungkeller.ch/maurer-werner.html

Insgesamt hat sich die zeitlose Geschichte vom verwandlungsfreudigen Mädchen bis heute gut erhalten. 2008 erschien eine Neuauflage des Trompeterbuches im Kinderbuchverlag Weinheim.

Band 148: Flucht über die Anden

 "Flucht über die Anden" von Jan Flieger (geb. 1941) mit den Bildern der argentinischen Künstlerin Marta Hofmann erschien 1981. 

Trompeterbuch 148: Flucht über die Anden, Jan Flieger, Marta Hofmann
Pappeinband der 1. Auflage 1981


Klappentext: "Es ist keine Zeit mehr für Märchen", sagt Paco zu Maempa, als sie ihm die Geschichte vom latrapai und der silbernen Axt des Pillan erzählen will. Er, der elternlose Junge, lebt in ständiger Gefahr, flieht er doch gemeinsam mit Sado, dem erblindeten Genossen über die Anden nach Argentinien. Auf ihrem gefahrvollen Weg durch das faschistische Chile begegnen ihnen Indianer vom Stamme der Araukaner, der Schmied Paolo und auch ein Priester. Sie alle helfen den Fliehenden. Doch es gibt auch Gleichgültige, Ängstliche und Verräter. Mehr als einmal droht die Flucht zu scheitern.

Hier das Verlagsgutachten (Quelle):







Band 146: Der vertauschte Vati

 "Der vertauschte Vati" von Manfred Richter (1929-2023) mit den Bildern von Jutta de Maizière (geb. 1947) erschien 1981.

Pappeinband 1. Auflage 1981


Klappentext: Vater Bredemeier hat wohl recht, wenn er meint: "Es ist gut, daß wir uns einmal verändert haben, verändern macht schlau." Der Rollentausch zwischen Vater und Sohn - mit Spaß erzählt - bringt für beide eine wichtige Erkenntnis: Man muß aufeinander Rücksicht nehmen, egal ob man groß oder klein ist. - Eine merkwürdige Geschichte ist auch die von der stummen Gitarre, die den faulen Bolle Ohlebomm lehrt, sich auf seine eigentliche Aufgabe zu besinnen. Voll hintergründigem Humor erzählt sie von einem Künstler, der über das Wohlleben vergißt, den Menschen Freude zu bringen. 

Hier das Verlagsgutachten (Quelle):


Band 176: Der Nix mit dem Kuchen

Das Buch "Der Nix mit dem Kuchen und andere Sagen aus dem Oderbruch" wurde 1986 von Joachim Winkler (1939-2018) herausgegeben und von Gerhard Goßmann (1912-1994) illustriert.

Trompeterbuch Band 176 "Der Nix mit dem Kuchen" Gerhard Goßmann
Folierter Einband der 1. Auflage 1986



Klappentext: In früher Zeit wurden Geschichten von Nixen, Zwergen, Irrlichtern und vom Teufel erzählt. Bei manchen Sagen kann man sich schön gruseln, andere sind zum Lachen oder Träumen. Wenn wir heute einen "Teufelsberg" ersteigen oder in einem "Teufelssee" baden, erinnern wir uns vielleicht der Sagen und stellen uns vor, wie die Leute dort gelebt haben. Was hätten sie gesagt, wäre ein Auto oder ein Flugzeug vorbeigezogen? Andere Zeiten - andere Sitten, aber immer noch lassen wir uns gern von den alten Geschichten um die Unterirdischen bezaubern.

Hier das Verlagsgutachten (Quelle):


Band 41: Drei Schwestern im Waldhaus

1963 erschien "Drei Schwestern im Waldhaus" von Elisabeth Elten (1920-2014). Die Bilder stammen von Sieghard Dittner (1924-2002).

Zellophanierter Pappeinband der 1. Auflage 1963


Das Buch erzählt von drei Schwestern, die durch die Berufstätigkeit der Eltern viel auf sich allein gestellt sind und Verantwortung übernehmen müssen.


Dazu das Verlagsgutachten:

Band 108: Kaschtanka

 Anton Tschechow (1860-1904) schrieb 1897 die Tiergeschichte "Kaschtanka", Georg Schwarz hat sie aus dem Russischen übersetzt. Das Trompeterbuch erschien 1974. Die Bilder stammen von Christa Jahr (geb. 1941).

Zellophanierter Pappeinband der 1. Auflage 1974


Die Geschichte erzählt von der fuchsroten Mischlingshündin Kaschtanka, die ihrem Besitzer - dem Schuster Luka - davon läuft und im Zirkus landet. Bei einer Aufführung erkennt der Sohn des Schusters den Hund wieder und Kaschtanka kehrt zu der Familie zurück.

Hier das Verlagsgutachten (Quelle):


Band 19: Der berühmte Urgroßvater

Im Band 19 der Reihe erzählt Gottfried Herold (1929-2019) vom berühmten Urgroßvater Otto Buchwitz. 

Otto Buchwitz (geb. 1879 in Breslau, gest. 1964 in Dresden) erlernte den Beruf eines Metallarbeiters und wurde als Gewerkschaftsmitglied politisch aktiv. Nach 1918 war er als SPD-Mitglied stellvertretender Landrat, Abgeordneter im preußischen Landtag und im Reichstag aktiv. Von 1941 bis 1945 wurde er im Zuchthaus und im KZ inhaftiert. Von 1946 bis 1952 war er Präsident des Sächsischen Landtages.

Er war in der DDR eine hoch geehrte Arbeiterpersönlichkeit. Nach ihm wurden Straßen, Betriebe, Jugendherbergen benannt. In Dresden hieß die Königsbrücker Straße (mit dem Geburtshaus von Erich Kästner) von 1964 bis 1992 Otto-Buchwitz-Straße.

Die Illustrationen zum Buch schuf Bernhard Nast (1924-2001). Das Buch erschien bis 1974 in sieben Auflagen.


trompeterbuch Band 19 Der berühmte Urgroßvater, Gottfried Herold , Bernhard Nast
Zellophanierter Pappeinband der 1. Auflage 1961




Werbung im Trompeterbuch Band 26 "Lothar und Bäuchel"


Hier das Verlagsgutachten (Quelle):