Band 93: Der Wind zieht seine Hosen an

1972 erschien das Buch "Der Wind zieht seine Hosen an" mit 23 Gedichten von Heinrich Heine (1797-1856) anläßlich seines 175. Geburtstages. Die Auswahl besorgte Regina Hänsel. Sie schrieb auch das Vorwort. Illustriert hat das Buch Gerhard Lahr (1938-2012).

Das Buch erschien bis 1981 in fünf Auflagen. Dabei gab es bei der 4. Auflage 1978 eine Erweiterung der Seiten: 1972 enthielt das Buch 52 Seiten, 1981 waren es 60 Seiten. Geändert hatte sich ein wenig die Reihenfolge der Gedichte, dazugekommen waren neue Illustrationen.

Trompeterbuch 93: Der Wind zieht seine Hosen an, Heinrich Heine, Gerhard Lahr
Zellophanierter Pappeinband der 1. Auflage 1972

Trompeterbuch 93: Der Wind zieht seine Hosen an, Heinrich Heine, Gerhard Lahr
Seite 35 der 1. Auflage 1972

Trompeterbuch 93: Der Wind zieht seine Hosen an, Heinrich Heine, Gerhard Lahr
Pappeinband der 5. Auflage 1981

Trompeterbuch 93: Der Wind zieht seine Hosen an, Heinrich Heine, Gerhard Lahr
Seite 35 der 5. Auflage 1981

Trompeterbuch 93: Der Wind zieht seine Hosen an, Heinrich Heine, Gerhard Lahr
Das Gedicht auf Seite 35 der 1. Auflage 1972 in der 5. Auflage 1982 mit neuem Bild


Das Buch enthält folgende Gedichte von Heinrich Heine:

  • Der Schmetterling ist in die Rose verliebt
  • Im wunderschönen Monat Mai
  • Ich wollte, meine Lieder
  • Das Meer erstrahlt im Sonnenschein
  • Du schönes Fischermädchen
  • Der Wind zieht seine Hosen an
  • Der Sturm spielt auf zum Tanze
  • Meeresstille
  • Verdroßnen Sinn im kalten Herzen hegend
  • Ich weiß nicht, was soll es bedeuten
  • Altes Kaminstück
  • Berg' und Burgen schauen herunter
  • Ein Fichtenbau steht einsam
  • Gekommen ist der Maie
  • Leise zieht durch mein Gemüt
  • Wahrhaftig
  • Hände küssen, Hüte rücken
  • Das Fräulein stand am Meere
  • Daß ich dich liebe, o Möpschen
  • Wartet nur
  • Weltlauf
  • Die schlesischen Weber
  • Ein neues Lied, ein besseres Lied 

Hier das Verlagsgutachten zum Buch (Quelle):



Doppelband 91: Das Haus in Azabu-ku

1972 erschien "Das Haus in Azabu-ku" von Wolfgang Kienast (1939-2006) mit den Bildern von Sabine Kahane (geb. 1947, geb. Klemke, jetzt Kahane-Noll).

Das Haus in Azabu-ku, einem Stadtteil von Tokio, wurde vom Journalisten und Kundschafter-Agenten-Spion Richard Sorge (1895-1944) bewohnt. Erzählt wird Sorges Leben aus der Sicht seiner Haushälterin und Geliebten Hanako Ishii (1911–2000). 

Einband der 4. Auflage 1975


Die kleinen Trompeterbücher Band 91 "Das Haus in Azabu-ku"
Einband der 6. Auflage 1982




Das Buch sollte Schüler mit dem Leben von Richard Sorge vertraut machen. Ab 1964 wurde Sorge in der Sowjetunion und der DDR für seinen antifaschistischen Widerstandskampf geehrt. Zahlreiche Schulen in der DDR trugen den Namen "Dr. Richard Sorge", z.B. in Halle, Dresden, Bad Langensalza, Dranske, Altenburg, Berlin, Bautzen, Ebersbach, Suhl, Magdeburg, Leipzig, Saalfeld, Sangerhausen, Falkenstein/Vogtland, Sondershausen, Zschornewitz, Pirna, Wollin, Greiz, Schwerin, Cottbus.

Das Buch wurde als Doppelband mit 128 Seiten herausgegeben zum Preis von 2,40 Mark. Es hatte aber keine Doppelnummer wie die Doppelbände 94/95, 98/99, 104/105, 110/111.

Hier das Verlagsgutachten (Quelle):


Band 156: Der verzauberte Regenschirm

"Der verzauberte Regenschirm" von Éva Janikovszky (1926-2003) mit den Bildern von Marianne Schäfer (geb. 1939) erschien 1982. Das Buch wurde von Jörg Buschmann aus dem Ungarischen übersetzt, es erschien erstmals 1976 unter dem Titel "A nagy zuhé".

Trompeterbuch 156: Der verzauberte Regenschirm, Éva Janikovszky,  Marianne Schäfer
Zellophanierter Pappeinband der 1. Auflage 1982


Klappentext: "Damit du es weißt, ich bin ein Raumfahrer, und nun hab' ich deinetwegen den Start verschieben müssen..." Bill Wassiljewitsch MacKonow, genannt Mac, ist wütend. Soeben hat er ein Raumschiff erfunden und die Bushaltestelle zur Abschußrampe erkoren, um zum Mars zu fliegen, da stört ihn diese Veronka mit ihren ewigen Fragereien. Doch bald entdeckt Mac: Veronka kann zaubern. - Augenzwinkernd erzählt Éva Janikovszky diese kleine Alltagsgeschichte und öffnet dem Leser das unerschöpfliche Reich der Phantasie. 

Hier das Verlagsgutachten (Quelle):


Band 164: Das Faschingsschneiderlein

"Das Faschingsschneiderlein" von Helma Heymann (geb. 1937) mit den Bildern von Erdmut Oelschlaeger (geb. 1937) erschien 1983.

Trompeterbuch 164: Das Faschingsschneiderlein, Helma Heymann, Erdmut Oelschläger
Zellophanierter Pappeinband der 1. Auflage 1983


Klappentext: Robbie steht starr vor Schreck im Regen. In der Ferne ahnt er seine Straßenbahn an der nächsten Haltestelle. Ohne mich gefahren, kreist es in seinem Kopf. - Auf der gegenüberliegenden Straßenseite hält ein großer Junge mit dem Fahrrad. "Komm schnell", sagt er, "Ich nehme dich mit!" Blitzschnell erwachen Robbies Lebensgeister wieder. "Ach ja", strahlt er. "Du bringst mich zur Schule." Nicht jeden Tag löst sich alles so glücklich - Robbie muß sich oft plagen, doch die fröhlichen Stunden zählen: Robbie als Faschingsschneiderlein.

Hier das Verlagsgutachten (Quelle):


Band 147: Der Rabe und der Fuchs

Das 1981 erschienene Trompeterbuch "Der Rabe und der Fuchs" enthält 33 Fabeln von Gottfried Ephraim Lessing (1729-1781), herausgegeben von Regina Hänsel, illustriert von Wolfgang Würfel (1932-2025).


Trompeterbuch 147 "Der Rabe und der Fuchs" Lessing, Wolfgang Würfel
Zellophanierter Einband der 1. Auflage 1981


Dieses Trompeterbucherschien anläßlich des 200. Geburtstag von Lessing und hat folgende Besonderheiten:

  • Es fehlt der Vorsatz mit Nennung der Reihe und der Nummer (ansonsten "Die kleinen Trompeterbücher. Band x")
  • Das Buch hat holzfreies weißes Papier.
  • Sehr viele Illustrationen, keine ganzseitigen, aber fast auf jeder Seite
Darauf geht auch das umfangreiche Verlagsgutachten ein (Quelle):








Band 61: Die Jungfrau von Strasund

"Die Jungfrau von Stralsund und andere alte Sagen" wurden von Harry Trommer (1904-1980) ausgesucht und bearbeitet. Gisela Neumann (geb. 1942) hat das Buch illustriert. Das Buch enthält 18 kurze Sagen vom Gebiet der DDR, die für Leser von 8 Jahren an bearbeitet wurden. Es erschien bis 1983 in vier Auflagen.

Einband der 4. Auflage 1983


Das Buch enthält folgende Sagen:

  • Die Jungfrau von Stralsund
  • Das quellende Silber
  • Die Speisekammer bei Brunshaupten
  • Wie die Güstroer zum Priemerwald kamen
  • Der letzte Groschen
  • Der Ring der Frau Bucher
  • Die Kröte auf dem Brotlaib
  • Das Forstfest in Kamenz
  • Die Sage vom Honigstein
  • Die Linde im Großen Garten zu Dresden
  • Der Mühlvaltenstein bei Gerstungen
  • Die Straßenbeleuchtung in Stralsund
  • Das goldene Pflugeisen
  • Eine Sage vom Stelzenbaum
  • Der Bettelborn zu Leipzig
  • Wo man Bernauer Bier holt
  • Das Beil des Zimmergesellen



Das umfangreiche Verlagsgutachten hebt die Bedeutung der altersgemäß aufgearbeiteten Sagen hervor (Quelle)



Band 74: Wir verschenken Bammel

Bodo Schulenburg (1934-2022) schrieb das 1970 erschienene Buch "Wir verschenken Bammel", Sigrun Lange (später Pfitzenreuter) schuf die Bilder dazu. Die Geschichte handelt von Peter, seinem Hund Bammel und dem sowjetischen Panzersoldaten Mischa. Eines Tages ist Mischa sehr traurig, da fasst Peter einen Entschluss...

Einband der 1. Auflage 1970




Die Geschichte wurde 1971 auch im Rundfunk der DDR als Hörspiel gesendet: "Mischa, Bammel und das Panzergeheimnis" von Bodo Schulenburg und Christa Kowalski.

Hier das Verlagsgutachten (Quelle):