Band 51: Was ist das für ein Tier?

"Was ist das für ein Tier?" von Jewgenij Tscharuschin (1901-1965) erschien 1964 mit den Bildern von Gertrud Zucker (geb. 1936). Es ist eines der ersten Bücher, die die bekannte Künstlerin illustrierte.

Die Geschichten wurden von Inge Langer und Ulrich Kuhnke aus dem Russischen übersetzt.

Einband der 2. Auflage 1969


Das Buch beinhaltet folgende Erzählungen:

  • Eine schreckliche Geschichte
  • Wanja, der Jäger
  • Die beiden Unzertrennlichen
  • Was ist das für ein Tier?
  • Wie der kleine Shenja lernte, das R zu sprechen
  • Eine kluge Mutter
  • Maruska
  • Das Kätzchen im Walde
  • Zwei gute Freunde
  • Ein Hahnenkampf
  • Meister Petz beim Fischen

Tscharuschin schrieb nicht nur die Erzählungen - besonders gerne über Naturbeobachtungen -  für Kinder, er illustrierte sie auch.

Bereits 1952 wurde das Buch "Was ist das für ein Tier. Kleine Erzählungen von Tieren" von Tscharuschin im Kinderbuchverlag Berlin veröffentlicht. Das Trompeterbuch enthält eine Auswahl davon mit neuen Illustrationen.


Hier das Verlagsgutachten (Quelle):


Band 161: Grün weht der Lärm ins Land

 Das Buch "Grün weht der Lärm ins Land" mit Gedichten von Lothar Walsdorf (1951-2004) und den Bildern von Brigitte Schleusing (geb. 1937) erschien 1982.

Klappentext: Wunderbar mutet uns die Welt an, die uns in den Gedichten von Lothar Walsdorf entgegentritt. Die Näherin hält eine schwarze Kringelschlange in der Hand. Der Grünwarenhändler zieht für Salat und Blumenkohl einen gestreiften Himmel aus der Wand. Die Straßenbahn mit ihren elektrischen Augen kriecht quietschend durch die Straßen.

Es scheint, als nähme der Dichter die Worte einfach aus der Tasche und zeigte sie uns hin wie ein Stück Geld, als verwandelte er Vertrautes, auf daß wir es neu sehen und begreifen. 





Hier das Verlagsgutachten (Quelle):


Doppelband 98/99: Deckname Adi

"Deckname Adi" von Max Zimmering (1909-1973) erschien 1973 als Doppelband mit den farbigen Illustrationen von Günter Wongel (geb. 1941). Das Buch erzählt für Leser ab 9 Jahren vom Bergsteiger und Widerstandskämpfer Erich Glaser, der an der Seite des spanischen Volkes gegen die Francodiktatur kämpft. 

Es gibt zwei verschiedene Einbände mit unterschiedlichem Klappentext.


Zellophanierter Pappeinband der 3. Auflage 1973



Trompeterbuch 98/99: deckname Adi, Max Zimmering, Günter Wobel
Einband der 4. Auflage 1973


Hier das Verlagsgutachten (Quelle):


Band 200: Der kleine Lehrer

Mit "Der kleine Lehrer" endete die Reihe der Kleinen Trompeterbücher. Das Trompeterbuch Nr. 200 schrieb Gerhard Holtz-Baumert (1927-1996). Es wurde bereits 1989 veröffentlicht - noch vor den 1990 erschienen Bänden 192-195 (196-199 sind nie erschienen). Das geschah wohl rechtzeitig zum 30-jährigen Jubiläum der Reihe. 

Vom selben Autor stammen die Trompeterbücher Nr. 1 "Der kleine Trompeter und sein Freund" und Nr. 100 "Der Wunderpilz"

Die Bilder zeichnete die argentinische Künstlerin Marta Hofmann (geb. 1946).

Trompeterbuch 200: Der kleine Lehrer, Gerhard Holtz-Baumert

"Viele Kinder und nicht wenige Erwachsene begannen in Nikaragua erst nach der Befreiung, Lesen und Schreiben zu lernen. Einer unter ihnen ist Pablo. Er lebt in einer kleinen Stadt seines Heimatlandes. Nach dem Befreiungskampf und dem Sieg trifft Pablo Rosario. Das Mädchen hat ein kleines buntes Buch mitgebracht, und die Wörter darin beschäftigen Pablo, bis er sie versteht und in Rosarios Lehrstunden Lesen und Schreiben gelernt hat. Zuhören ist aber trotzdem noch schön. Wenn die Großmutter oder Rosario Märchen erzählen, sind alle ganz still."

Werbung im Trompeterbuch 188
"Wendelins Königreich" 1989

Hier das Verlagsgutachten (Quelle):




Band 195: Schlappohr

"Schlappohr und andere Erzählungen" von Barbara Kühl (geb. 1939) erschien 1990,  in der Nummerierung als vorletztes Buch in der Reihe der "Kleinen Trompeterbücher". Da der Titel 200 bereits 1989 erschien, ist "Schlappohr" von der Sache her das letzte Buch in der Reihe "Die kleinen Trompeterbücher".

Christel Klingner hat das Buch illustriert.



Die weiße Maus ist niedlich, aber mehr läßt sich mit einem Hund anfangen. Nun gar mit einem Schäferhund. Schlappohr heißt er. Natürlich ist er teurer als die Maus. Natürlich, man kann sparen, ein Hundekonto anlegen und sich alleweil schon mit dem Tier anfreunden. Ja, so geht es vielleicht. - Ob es sich um Hunde, junge Kuckucke, wilde Schafböcke oder schwarze Spinnen handelt, jedes Tier ist interessant, und der Umgang mit jedem ist spannend und vergnüglich, wie es in sechs Erzählungen zu lesen ist. 


Hier das Verlagsgutachten (Quelle):


Band 194: Ein Eisberg für Tomek

"Ein Eisberg für Tomek" von Helena Bechlerowa (1908-1995) mit den Bildern von Jutta Hellgrewe (1934-1998) erschien 1990. Kurt Kelm (1925-2009) hat das 1986 unter dem Titel "Nie będzie kłopotu" veröffentlichte Buch aus dem Polnischen übersetzt.

Trompeterbuch 194: Ein Eisberg für Tomek, Helena Bechlerowa, Jutta Hellgrewe

Tomek ist allein zu Hause. Es ist heiß. Wie gern würde er jetzt im Zelt am Flußufer liegen oder wenigstens an einem Bach! Da kommt Niko. Mit Niko ist es niemals langweilig. Tomek kriegt sein Zelt, und sie machen einen Ausflug zum Eisberg. Hier, mitten in der Stadt. Damit aber nicht genug - abends werden sie zum Mond reisen. Woher nimmt Niko wohl die Rakete? überlegt Tomek. Doch als es langsam dunkel wird, öffnet Niko seine Tasche und zieht ein längliches Rohr hervor. Die Reise zum Mond kann beginnen...

Hier das Verlagsgutachten (Quelle):



Band 193: Brimborius

 "Brimborius" von Alfred Salamon (geb. 1936) mit den Bildern von Danuta Griese erschien 1990. 

Trompeterbuch 193: Brimborius, Alfred Salamon, Danuta Griese

Brimborius ist ein Olifant, größer als kleine Elefanten und kleiner als Großelefanten, kann sprechen wie du und ich, bloß vornehmer. Als berühmter Schauspieler wird er ans Theater in der großen Stadt verpflichtet. Doch erfühlt sich hier sehr fremd und hat viele Unannehmlichkeiten. Mit dem Fahrstuhl bleibt er stecken, in der Straßenbahn ist es zu eng, im Theater stürzen die "Berge" ein. Auch in der Kaufhalle gibt es Ärger ... Und die Leute? Nicht alle begegnen ihm freundlich. Nur die Kinder Lolly und Holly freuen sich über ihren ungewöhnlichen Nachbarn und möchten, daß er bleibt.

Hier das Verlagsgutachten (Quelle), das als Illustratorin Cleo-Petra Kunze nennt: