Band 200: Der kleine Lehrer

Mit "Der kleine Lehrer" endete die Reihe der Kleinen Trompeterbücher. Das Trompeterbuch Nr. 200 schrieb Gerhard Holtz-Baumert (1927-1996). Es wurde bereits 1989 veröffentlicht - noch vor den 1990 erschienen Bänden 192-195 (196-199 sind nie erschienen). Das geschah wohl rechtzeitig zum 30-jährigen Jubiläum der Reihe. 

Vom selben Autor stammen die Trompeterbücher Nr. 1 "Der kleine Trompeter und sein Freund" und Nr. 100 "Der Wunderpilz"

Die Bilder zeichnete die argentinische Künstlerin Marta Hofmann (geb. 1946).

Trompeterbuch 200: Der kleine Lehrer, Gerhard Holtz-Baumert

"Viele Kinder und nicht wenige Erwachsene begannen in Nikaragua erst nach der Befreiung, Lesen und Schreiben zu lernen. Einer unter ihnen ist Pablo. Er lebt in einer kleinen Stadt seines Heimatlandes. Nach dem Befreiungskampf und dem Sieg trifft Pablo Rosario. Das Mädchen hat ein kleines buntes Buch mitgebracht, und die Wörter darin beschäftigen Pablo, bis er sie versteht und in Rosarios Lehrstunden Lesen und Schreiben gelernt hat. Zuhören ist aber trotzdem noch schön. Wenn die Großmutter oder Rosario Märchen erzählen, sind alle ganz still."

Werbung im Trompeterbuch 188
"Wendelins Königreich" 1989

Hier das Verlagsgutachten (Quelle):




Band 195: Schlappohr

"Schlappohr und andere Erzählungen" von Barbara Kühl (geb. 1939) erschien 1990,  in der Nummerierung als vorletztes Buch in der Reihe der "Kleinen Trompeterbücher". Da der Titel 200 bereits 1989 erschien, ist "Schlappohr" von der Sache her das letzte Buch in der Reihe "Die kleinen Trompeterbücher".

Christel Klingner hat das Buch illustriert.



Die weiße Maus ist niedlich, aber mehr läßt sich mit einem Hund anfangen. Nun gar mit einem Schäferhund. Schlappohr heißt er. Natürlich ist er teurer als die Maus. Natürlich, man kann sparen, ein Hundekonto anlegen und sich alleweil schon mit dem Tier anfreunden. Ja, so geht es vielleicht. - Ob es sich um Hunde, junge Kuckucke, wilde Schafböcke oder schwarze Spinnen handelt, jedes Tier ist interessant, und der Umgang mit jedem ist spannend und vergnüglich, wie es in sechs Erzählungen zu lesen ist. 


Hier das Verlagsgutachten (Quelle):


Band 194: Ein Eisberg für Tomek

"Ein Eisberg für Tomek" von Helena Bechlerowa (1908-1995) mit den Bildern von Jutta Hellgrewe (1934-1998) erschien 1990. Kurt Kelm (1925-2009) hat das 1986 unter dem Titel "Nie będzie kłopotu" veröffentlichte Buch aus dem Polnischen übersetzt.

Trompeterbuch 194: Ein Eisberg für Tomek, Helena Bechlerowa, Jutta Hellgrewe

Tomek ist allein zu Hause. Es ist heiß. Wie gern würde er jetzt im Zelt am Flußufer liegen oder wenigstens an einem Bach! Da kommt Niko. Mit Niko ist es niemals langweilig. Tomek kriegt sein Zelt, und sie machen einen Ausflug zum Eisberg. Hier, mitten in der Stadt. Damit aber nicht genug - abends werden sie zum Mond reisen. Woher nimmt Niko wohl die Rakete? überlegt Tomek. Doch als es langsam dunkel wird, öffnet Niko seine Tasche und zieht ein längliches Rohr hervor. Die Reise zum Mond kann beginnen...

Hier das Verlagsgutachten (Quelle):



Band 193: Brimborius

 "Brimborius" von Alfred Salamon (geb. 1936) mit den Bildern von Danuta Griese erschien 1990. 

Trompeterbuch 193: Brimborius, Alfred Salamon, Danuta Griese

Brimborius ist ein Olifant, größer als kleine Elefanten und kleiner als Großelefanten, kann sprechen wie du und ich, bloß vornehmer. Als berühmter Schauspieler wird er ans Theater in der großen Stadt verpflichtet. Doch erfühlt sich hier sehr fremd und hat viele Unannehmlichkeiten. Mit dem Fahrstuhl bleibt er stecken, in der Straßenbahn ist es zu eng, im Theater stürzen die "Berge" ein. Auch in der Kaufhalle gibt es Ärger ... Und die Leute? Nicht alle begegnen ihm freundlich. Nur die Kinder Lolly und Holly freuen sich über ihren ungewöhnlichen Nachbarn und möchten, daß er bleibt.

Hier das Verlagsgutachten (Quelle), das als Illustratorin Cleo-Petra Kunze nennt:




Band 192: Sorgen um Blacky

"Sorgen um Blacky" von Miriam Margraf (geb. 1964) mit den Bildern von Christiane Knorr erschien 1990.

Trompeterbuch 192: Sorgen um Blacky, Miriam Margraf, Christiane Knorr

Bettina kann Petzen und Lügen nicht leiden, da wird sie unleidlich und erhält eine Fünf in Betragen. Außerdem verzankt sie sich mit Olaf, und zu allem Unglück ist Blacky, ihr Hund, verschwunden, der hätte sie noch trösten können. Wo er wohl sein mag? Unruhig und verärgert treibt es Bettina fort. Wohin ist ihr vorerst egal. Der Bus fährt nach Rostock. Die Stadt, ihr Hafen, der Bahnhof und ein Hund - schön und gut - aber Bettina ist nun doch allein in der Fremde. Sie muß sich anstrengen, wieder ihr Zuhause zu erreichen.

Hier das Verlagsgutachten (Quelle):




Band 191: Das grüne Pferd

"Das grüne Pferd" von Anne Geelhaar (1914-1998) erschien 1989. Die Bilder stammen von Tamara Sälzer.



Fünf Märchen erzählen Freundliches und Trauriges: von den sieben Töchtern des Königs, die Stine, Bine, Tine, Fine, Gine, Wine und Karoline heißen und die eines Tages von dem siebenköpfigen Drachen gefangengenommen werden...; von Greta, die mit dem Lichtkobold durch die Lüfte fliegt...; von Stin Irmlin und ihrem kleinen Bruder...; von dem Gärtner Teo, der die schönsten Rosen züchtet, und seiner alten Freundin Rosa Beata...; von den Brüdern Abel und Babel, die wie Feuer und Wasser sind...

Hier das Verlagsgutachten (Quelle):


Band 190: Der Sperling in der Posttasche

"Der Sperling in der Posttasche" von Guram Petriaschwili (geb. 1942) mit den Bildern von Hille Blumfeldt erschien 1989. Vera Albrecht hat das Buch aus dem Russischen übertragen.

Trompeterbuch 190: Der Sperling in der Posttasche, Guram Petriaschwili, Hille Blumfeldt

In der kleinen Stadt geht es zu wie überall...oder doch nicht? Es kann geschehen, daß ein Wal durch die Wolken fliegt und die Kinder auf seinem Rücken spazieren führt. Zugegeben, das passiert nicht alle Tage. Manchmal verwandelt sich auch ein Spatz in der Tasche des Briefträgers zu einem wunderbunten Zaubervogel und wachsen Geigen, Trommeln, sogar Clowns auf den Bäumen im Park. Dann strömen die Leute herbei und freuen sich. Doch Vorsicht vor den Griesgramen! Die gibt's hier wie überall. 

Hier das Verlagsgutachten (Quelle):




Band 189: Der stolze Dshigit. Kirgisische Volksmärchen

Das 1989 erschienene Buch "Der stolze Dshigit" enthält kirgisische Volksmärchen, aus dem Russischen übertragen von Lieselotte Remané (1914-2002), illustriert von Erika Bläser (geb. 1934).

Trompeterbuch 189: Der stolze Dshigit. Kirgisische Volksmärchen, Erika Bläser

Jung und stark ist er, der Dshigit Bekmursa, aber auch selbstgefällig. So reitet er allein los, um die Pferdeherde des Nachbarn zu stehlen, aber in der Schlucht begegnet er dem riesigen, allerorts gefürchteten Wolf...
In Kirgisien, zur Zeit der Chanherrschaft, tragen sich diese Geschichten zu. Die armen Leute in den Dörfern und auf den Basaren der Städte, die Schelme und Wahrsager schaffen sich und anderen darin mit List und Verstand ihr Recht. und sie lachen über die dummen Reichen.


Band 188: Wendelins Königreich

"Wendelins Königreich" von Barbara Krause (geb. 1939) mit den Bildern von Erika Baarmann (geb. 1935) erschien 1989.

Trompeterbuch 188: Wendelins Königreich, Barbara Krause, Erika Baarmann


Für Robert steckt die Arbeit seines Freundes Wendelin voller Wunder - auf den ehemaligen Rieselfeldern wachsen wieder Bäume, und Kröten hat er vor dem Aussterben bewahrt.

Sooft Robert Zeit hat, begleitet er den Naturschutzbeauftragten Wendelin in sein "Königreich", und er hat schon viel Interessantes vom Schutz und der Pflege unserer Umwelt erfahren und auch mitgeholfen. Doch von der "Wunderkröte" hat ihm Wendelin bisher noch nicht alles erzählt - dieses Geheimnis muß Robert ergründen...

Band 187: Von einem, der auszog, neue Eltern zu suchen

"Von einem, der auszog, neue Eltern zu suchen und andere Erzählungen" von Brigitte Birnbaum (1938-2024) mit Bildern von Jutta Kirschner (geb. 1949) erschien 1989.

Trompeterbuch 187: Von einem der auszog neue Eltern zu suchen , Brigitte Birnbaum, Jutta Kirschner

Ausziehen, um zu suchen, einen Schatz oder das Glück schlechthin, das kennen wir von alters her. Nicht nur aus den Märchen. Kai denkt es sich leicht, neue Eltern zu finden, Eltern, die weniger meckern. Und nun schaut er sich die Leute näher an..., was er da alles sieht! - Genauso eingehend beobachtet Stefan das Wachsen einer Pflanze im Blumenkasten auf dem Balkon. Drei Blätter hat sie bald, und nun sieht der Vater schon: es ist ein Ahörnchen und wird einst ein Ahorn sein, ein großer Baum. Wohin mit ihm?


Band 186: Der Baum mit dem roten Segel

"Der Baum mit dem roten Segel" von Wanda Chotomska (1929-2017) mit den Illustrationen von Hans-Jürgen Schmidt erschien 1988. Kurt Kelm (1925-2009) hat das Buch aus dem Polnischen übersetzt (Originaltitel: "Drzewo z czerwonym żaglem").




Als die Jungs nicht mehr auf den Baugerüsten spielen dürfen, entdecken sie den Baum. Einsam steht er auf der Wiese, hochgewachsen, mit dickem Stamm und mächtigen Ästen. Der Baum wird ihr Schiff. Jeder meldet an, was er sein möchte: Kapitän, Erster oder Zweiter Offizier, Bootsmann, Funker, Koch. Benek und Mirek werden Matrosen. Das Schiff kann in See stechen! Die Mannschaft erlebt aufregende Abenteuer. Eines Tages jedoch wartet auf sie eine Bewährungsprobe besonderer Art. 

Hier das Verlagsgutachten (Quelle):







Band 185: Moosweibchen und Graumännlein

Das 1989 erschienene Buch "Moosweibchen und Graumännlein" enthält Sagen aus dem Vogtland, nacherzählt von Hilmar Jantke, illustriert von Hans-Joachim Behrendt (geb. 1937).

Trompeterbuch 185: Moosweibchen und Graumännlein, Hilmar Jantke, Hans-Joachim Behrendt

Als es noch keine Zeitungen gab, auch kein Radio und schon gar kein Fernsehen, erzählten wandernde Handwerksgesellen, Marktfrauen, Fuhrleute oder Reisende, was sie an Neuigkeiten wußten. Wer davon erfuhr, trug die Nachricht weiter, und manch einer schmückte sie aus und erklärte mit allerlei Spuk, was er nicht verstand. solche alten Geschichten nennt man Sagen. Sie lassen uns die damalige Welt besser verstehen. die Sagen aus dem Vogtland in diesem Bändchen wurden für junge Leser neu erzählt.

Hier das Verlagsgutachten (Quelle):







Band 184: Zum Frühstück einen Omnibus

"Zum Frühstück einen Omnibus" von Wolfgang Buschmann (geb. 1943) mit den Bildern von Rudolf Peschel (1931-1989) erschien 1988.

Trompeterbuch 184: Zum Frühstück einen Omnibus, Wolfgang Buschmann, Rudolf Peschel






Band 183: Fragen Sie doch Melanie!

"Fragen Sie doch Melanie!" von Brigitte Birnbaum (1938-2024) mit den Bildern von Erich Gürtzig (1912-1993) erschien 1987.

Trompeterbuch 183: Fragen Sie doch Melanie! Brigitte Birnbaum, Erich Gürtzig


Ein Wandertag steht bevor. Und wohin soll der Ausflug führen? Die Lehrerin fragt die Kinder in der 1a: "Wer hat eine Idee?" Keines hat so schnell eine parat. Auch der fixe Heiko nicht. Um das nicht zuzugeben, sagt er: "Fragen Sie doch Melanie!" Und fordert: "Sie kann uns ja ihr Einhorn zeigen." Alle sind begeistert, und wider Erwarten nickt Melanie, obschon die Lehrerin ihr aus der Klemme helfen will. "Doch", sagt sie, "wir wandern zu den Ellern." - Und so kommt ein ereignisreicher Tag heran...

Hier das Verlagsgutachten (Quelle):



Band 182: Der fremde Vogel

Das 1987 erschienene Buch "Der fremde Vogel" enthält zwei Tiergeschichten von Hans-Peter David (1949-1991) mit Bildern von Volker Wendt (1945-2016).

Trompeterbuch 182: Der fremde Vogel, Hans-Peter David, Volker Wendt

Der Hase - ein Held? Es wird erzählt, wie er, von Natur aus ängstlich, in der Gemeinschaft aller Tiere dennoch zu Ansehen gelangt, wie seine klugen und gewitzten Ratschläge helfen, so manchen Streit zu schlichten.

Als der Hase sich gar aufmacht und das Wasser zurückholt, empfängt man ihn wie einen Helden. Zwar hat er die eigene Angst besiegt, muss es aber nun lernen, seine Selbstherrlichkeit zu zügeln...

Band 181: Das Hexenhaus

"Das Hexenhaus" von Albert Wendt (geb. 1948) mit den Bildern von Gertrud Zucker (geb. 1936) erschien 1986.

Trompeterbuch 181: Das Hexenhaus, Albert Wendt, Gertrud Zucker

Der kleine Kunz will eine Bibliothek einrichten. Der Bürgermeister schenkt ihm ein Häuschen. Die Köchin schenkt ihm Bücher. Der kleine Kunz beginnt mit der Arbeit. Er gruselt sich ein wenig, aber wenn aus dem Hexenhaus eine Bücherstube werden soll, darf man nicht so zimperlich sein. Dann ist die Arbeit getan. Die Bücher stehen im Regal, der kleine Kunz sitzt an seinem Tisch - so warten sie auf die vielen Leser. Doch die bleiben aus! Keiner will Bücher vom kleinen Kunz. Da helfen sich die Bücher selber - und sie helfen dem kleinen Kunz.

Albert Wendts Geschichte vom "Hexenhaus" war ursprünglich als Hörspiel konzipiert (Regie: Peter Groeger) und wurde bereits 1981 gesendet. 1999 gab es eine Neuauflage des Buches im Kinderbuchverlag.

Hier das Verlagsgutachten (Quelle):




Band 180: Zeit zum Angeln

"Zeit zum Angeln" von Robert Rosin (geb. 1932) mit den Bildern von Gudrun Großmann erschien 1986.

Trompeterbuch 180: Zeit zum Angeln, Robert Rosin, Gudrun Großmann


"Würdest du so gut sein, mir zwanzig Mark zu leihen?" fragt Fedor den Vater, und er merkt gleich, daß er es falsch angefangen hat. Was soll er machen? Ohne das Geld kann er nicht mit in die Heidenfrieder Senken fahren.

Es ist eher getan als gedacht: In einem günstigen Moment zieht Fedor aus der Brieftasche des Vaters den Geldschein. Nur die schwarze Katze sieht unbeweglich zu. Aber dann kommt doch alles anders, es ist Zeit da zum Angeln und nicht schwer, den verhinderten Ausflug zu verschmerzen.

Hier das Verlagsgutachten (Quelle):